Fadenlifting

Manchmal stehe ich vor dem Spiegel und entdecke feine Linien unter den Augen und auf der Stirn und frage mich perplex: „So alt bin ich doch noch gar nicht?“. Anscheinend doch. Und immer beschleicht mich der Gedanke von einem Lifting, doch eine Operation kommt mir gar nicht in die Tüte. Eine Operation muss es auch nicht sein, denn das Fadenlifting kommt ohne Eingriff aus.

Möchtest Du keinen operativen Eingriff, keine Narkose und kleine Unebenheiten ausbessern, dann solltest Du einmal über ein Fadenlifting nachdenken. Es ist mitunter die günstigste und schmerzfreieste Variante unter den Lifting-Methoden unserer Zeit. Genauere Informationen habe ich Dir in diesem Beitrag einmal zusammengefasst.

Fadenlifting

Natürlich kann ich an dieser Stelle keine ausführliche medizinische und chirurgische Auskunft geben, da ich dazu auch nicht in dem Fachgebiet arbeite. Als Ratgeber möchte ich Dir allerdings eine kleine Stütze geben, sodass Du herausfindest, ob diese Methode für Dich geeignet ist. Wir empfehlen Dir dennoch bei Interesse eine Praxis oder eine Klinik aufzusuchen. In dieser wird die fachmännische Beratung alle Fragen klären können.

Vor- & Nachteile

Wer sich nicht ein ewig langes Palaver durchlesen möchte, für den kommt hier eine kurze Zusammenfassung über die Vor- und Nachteile der Fadenlifting-Methode.

Vorteile:

  • eine der günstigeren Methoden zur Hautstraffung
  • kaum bis gar keine Schmerzen während und nach der Behandlung
  • die natürlichen Gesichtszüge bleiben erhalten (Mimik)
  • keine sichtbaren Narben
  • schnelle Heilung
  • schnelle Genesungszeit
  • geringe bzw. kurze Behandlungsdauer (zwischen 20 und 60 Minuten maximal)
  • geringes Schmerz- und Entzündungsrisiko
  • Ergebnisse sind bereits nach der Behandlung sofort sichtbar
  • „nachhallende“ Aufpolsterung bis zu 12 Wochen danach
  • Biostimulation bis zu 8 Monate nach Behandlung
  • kein Klinikaufenthalt notwendig
  • Haltbarkeit zwischen 1,5 bis 2 Jahre

Nachteile:

  • sichtbare Schäden, wie beispielsweise Blutergüsse, blaue Flecken, Schwellungen und Rötungen
  • Behandlung bitte nur bei einem erfahrenen Anbieter (Nachweis erbitten)
  • starke Kostenschwankungen, da Abrechnung nach Menge an Fäden und Zusatzleistungen
    Fadenlifting Erklärung
    Fadenlifting Erklärung

Wie wird ein Fadenlifting gemacht?

Bei einem Fadenlifting handelt es sich um eine minimal invasive und schonende Form der Faltenbehandlung. Die Haut wird also, im Vergleich zu anderen Methoden, nur geringem Stress ausgesetzt. Insgesamt setzt sich die gesamte Behandlung aus zwei Schritten zusammen. Schritt 1 ist dabei der aktive Part, wofür man in die Praxis bzw. in eine Klinik muss.

Schritt 1: Fäden einsetzen und die Haut straffen

Zuallererst muss einmal ausgelotet werden, welches Areal zu straffen ist. Unter diesem Areal wird dann ein Faden entlanggeführt. Der Faden ist in den meisten Fällen mit feinen Widerhaken ausgestattet, sodass dieser sicher unter der Haut festsetzt und man so die Haut „straff ziehen“ kann. Je nach Bedarf kommen dafür, für eine Gesichtshälfte, zwischen zwei bis vier Fäden zum Einsatz.

Diese Fäden können ganz unterschiedlich sein. Übrigens muss man vor den Widerhaken keine Angst haben, sie verursachen kaum bis gar keine Schmerzen. Für die Fadenlift-Behandlung selbst können verschiedene Fäden zum Einsatz kommen, wobei jeder Faden auch eine andere Form der Behandlung widerspiegelt.

Die beliebtesten Varianten sind dabei die „PDO-Fäden“ (oder auch Polydioxon-Fäden), welche auch gleichzeitig die günstigste Variante darstellt. Sie kommen unter anderem als Mono- oder Twin-Fäden daher und bestimmen somit die Stärke der Straffung. Die Fäden können mit und ohne Widerhaken gewählt werden, wobei die Fäden mit Widerhaken natürlich deutlichere Resultate erzielen.

Innerhalb von acht Monaten lösen sich diese Fäden unter der Haut auf. Die etwas luxuriöse Variante sind die PLA-Fäden, oder auch Polymilchsäure. Diese schicken Fäden findet man auch unter den Namen Silhouette-Soft, Princess- oder Happy Lift. Sie verfügen über feine Kegel, welche neben der mechanischen Straffung, die Haut zusätzlich zur Bildung von Kollagen anregen.

Durch die Anregung verlängert sich die Haltbarkeit der Straffung auf bis zu 2,5 Jahre.

Schritt 2: Biostimulation

Wie bereits bei den PLA-Fäden angesprochen, regt das Fadenlifting den Körper nachhaltig zur Kollagenbildung an. Im Grunde regt jedes Fadenlifting die Kollagenbildung an, jedoch ist es bei der PLA-Variante am stärksten ausgeprägt. Übrigens macht genau dieser Schritt die Behandlung auch so attraktiv, da die Polsterung der Haut sich auf ganze acht Monate erstreckt.

Somit wird das Endergebnis (welches man eben erst nach den acht Monaten zu Gesicht bekommt) besonders natürlich und es erfolgt eine dauerhafte Verjüngung der Haut.

Wie lange hält das Ergebnis an?

Das Ergebnis der gestrafften Haut ist teilweise von den verwendeten Fäden abhängig. Die gestraffte Haut hält mindestens ein Jahr lang an; mit hoher Wahrscheinlichkeit 1,5 Jahre. Mit intensiver Behandlung, den PLA-Fäden und richtiger Pflege kann man die Wirkung der Fäden auf ganze 2,5 Jahre ausweiten.

Fadenlifting Erfahrungen

Wie schmerzhaft ist ein Fadenlifting?

Das Fadenlifting ist schmerzfrei. Vor der Behandlung wird eine betäubende Creme aufgetragen, sodass man von dem Eingriff selbst nichts mitbekommt. In einigen Praxen/Kliniken wird auch eine Narkose angeboten, allerdings ist diese in Anbetracht der kurzen Behandlungszeit etwas überflüssig.

Allerdings berichten einige Patienten von leichten Schmerzen nach der Behandlung. Hier ist es erlaubt auf Schmerzmittel zurückzugreifen, allerdings nur für die ersten zwei bis drei Tage. Danach sollte der Schmerz abgeklungen sein. Ist dem nicht so, dann solltest Du unbedingt Rücksprache mit Deinem behandelnden Arzt halten!

Wie lange dauert die Heilung nach einem Fadenlifting?

Die Heilung selbst sollte nicht mehr als vier bis fünf Tage in Anspruch nehmen. Danach sollte kleine Kratzer und jegliches Gefühl von Schmerz verschwunden sein. Allerdings kann sich das Gewebe noch leicht seltsam anfühlen, da das Gewebe bis zu 14 Tage braucht, ehe es mit dem Faden verwachsen ist. Aus diesem Grund sollte man auch drei Wochen lang sehr vorsichtig mit seinen Aktivitäten sein.

Fadenlifting: Was beachten?

Nach der Behandlung sollte man einige Dinge beachten, damit es während des Heilungsprozesses und des Verwachsens zu keinen Komplikationen kommt. Eine ausführliche Liste haben wir Dir bereits unter diesem Beitrag bereitgestellt.

In der Kurzfassung sollte man vorrangig das Gesicht schonen. Mimik, wie beispielsweise Gähnen, Lachen, Kopf abstützen usw. sollte man vermeiden. Auch sportliche Aktivitäten sind gerade in den ersten Wochen komplett zu unterlassen. Auch Sonneneinstrahlung und Kosmetika sind größtmöglich zu vermeiden, sodass sich die empfindliche Haut in Ruhe regenerieren kann.

Mit starkem Lichtschutzfaktor sollte man arbeiten. Auch der Zahnarzt ist für die folgenden Wochen tabu.

Wie oft kann man ein Fadenlifting machen?

Theoretisch kann man das Fadenlifting beliebig oft wiederholen. Es gibt keine nennenswerten Risiken, die die Behandlung durch ein Fadenlifting alarmierend beschränken. Die Wirkung der Fäden lässt nach circa ein bis zwei Jahren nach, sodass man sich nach dieser Zeit nach einem neuen Termin erkundigen kann.

An dieser Stelle kann man auch sehr gut Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten. Dieser gibt eine Einschätzung ab, ob es sinnvoll ist ein erneutes Fadenlifting durchzuführen.

Was kostet ein Fadenlifting?

Und zu guter Letzt die beliebte Frage des Geldes. Wie viel kostet ein Fadenlifting? An dieser Stelle wird es ziemlich undurchsichtig, da die allgemeinen Angaben stark variieren.

Zuallererst muss man bemerken, dass die Abrechnung pro Faden erfolgt. Die Summe der Fäden ergibt dann die Behandlungskosten. In der Regel benötigt man für eine Gesichtshälfte (Achtung: nicht das ganze Gesicht!) zwischen zwei bis vier Fäden. Meistens läuft es auf die goldene Mitte hinaus: also drei.

Hierbei muss man die verwendeten Fäden beachten. Eine einfache Behandlung, beispielsweise mit PDO-Fäden ohne Haken kann bei 250 Euro pro Faden beginnen. Hierbei spielt man in einem Preisrahmen zwischen 250 und 400 Euro. Nimmt man die Premium-Variante, dann kann so ein Faden auch ganz schnell 780 Euro kosten. Insgesamt kann dann ein Gesichtslifting zwischen 2000 und 5000 Euro kosten.

Die endgültige Summe wird natürlich in einem fachlichen Beratungsgespräch festgelegt, da der Preis auch von der Körperregion abhängig ist. Ja das Fadenlifting ist nicht nur für das Gesicht konzipiert. Neben Deutschland soll man auch sich sehr gut in Prag behandeln lassen können. Möchtest Du genauere Informationen, dann schaue Dir einmal diesen Beitrag genauer an.

Weiteres Wissen für Dich:

Passend zu dem Thema „Fadenlifting“ haben wir weitere Beiträge auf dem Blog, die Dein Wissen erweitern können. Ansonsten kannst Du Dich auch immer auf Pinterest inspirieren lassen! Vielleicht wirfst Du ja einen kleinen Blick auf die folgenden Themen:

Fadenlifting: Was beachten?

Fadenlifting was beachten?
Fadenlifting was beachten?

Nach dem Eingriff kann man die Praxis, bzw. die Klinik wieder verlassen, sollte aber nicht direkt wieder in den vollen Alltag zurückkehren. Am Folgetag erfolgt eine Nachuntersuchung. Pauschal spricht man von einer Erholungszeit von vier bis fünf Tagen – also eine Arbeitswoche, wenn man es so betrachten möchte. Innerhalb dieser Woche solltest Du am besten die folgenden Regelungen beachten!

-> Lies hier weiter!

Was bedeutet Fadenlifting?

Was bedeutet Fadenlifting
Was bedeutet Fadenlifting

Fadenlifting bedeutet Entspannung. Es gibt viele Patientinnen und Patienten, welche sich vorstellen können, sich einer Gesichtsbehandlung zu unterziehen. Allerdings kommt es bei dem Wort „Gesichtsstraffung“ schnell zu düsteren Vorstellungen. Unterspritzungen mit Botox und Hyaluron sind dabei noch die harmlosen Varianten. Von Operationen möchte man lieber ganz fern bleiben.

-> Lies hier weiter!

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